Meine Allgäuer Holundermarmelade

Holundermarmelade aus schwarzem Holunder ist Gesundheit pur. Eine Natur-Apotheke für den Winter. Die Heilpflanze wird seit dem 18.Jahrhundert bei Fieber und Atemwegsinfekten eingesetzt. Sie besteht aus ätherischem Öl und Flavonoiden (Rutin und Hyperosid). In den Beeren stecken Vitamin C, B-Vitamine und Folsäure. Die Homöopathie nennt das Mittel aus dem schwarzen Holunder Sambucus nigra, das in Form von Globuli gegen Infekte eingenomme wird. Der wassertreibenden Effekt, der die Nieren anregt und gegen leichte Harnwegsinfekte hilfreich sein kann, ist eine gesunde Nebenwirkung der Heilpflanze.

Nicht umsonst gehört vor jedes Haus ein Holunderstrauch, der früher als Wächter der Gesundheit seinen festen Platz hatte. Der Baum bietet zu jeder Jahreszeit gesunde Leckereien:

Holunderblüten im Frühjahr:

  • Tee, der bei Erkältungen wunderbar hilf
  • Hollerküchle – sooo lecker
  • Holundersirup – sooo köstlich

Holunderbeeren im Spätsommer:

Gesunde Schleckerei

Mein Rezept für Ihre Holundermarmelade:

Holunderbeeren1 Kilo Holunderbeeren ohne Stiele.

1/2 Kilo Gelee – Zucker

Eine handvoll Brombeeren

Ich entferne die Beeren mit einer Gabel von den Stielen, gebe die Brombeeren dazu und wasche sie in einem Sieb. Dann gebe ich alle Beeren in einen großen Kochtopf und streue Gelee-Zucker darüber. So lasse ich die Holunderbeeren über Nacht stehen.

Am nächsten Tag passiere ich die Masse mit einem Zauberstab so fein, wie möglich. Die kleinen Kernchen der Holunderbeere lassen sich nicht zerkleinern, aber ich lasse sie gerne drin. Sie sind als Balaststoffe ideal, wie auch bei der Himbeere und Johannisbeere, gehören sie zu den Früchten.

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